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Mehr Milch, mehr Kakao, mehr Genuss! - Ein Interview

Ein Gespräch mit Alessandro Rigoni, Verantwortlicher der Division Schokolade von Nestlé Schweiz, der aus seiner Schwäche für Schokolade überhaupt keinen Hehl macht:

Statt Milchpulver verwendet Cailler für ihre Milchschokolade seit jeher frische Kondensmilch. Wirkt sich diese auf den Geschmack aus?

«Ja natürlich! Sie verleiht der Schokolade ihren typisch cremig-milchigen Geschmack, der sie von herkömmlichen, mit Milchpulver hergestellten Schokoladen unterscheidet. Cailler ist der einzige Hersteller der Schweiz, der seine Schokolade mit frischer, leicht kondensierter Milch innert vier Tagen produziert.» Frische und regionale Produkte liegen dem Greyerzer Schokoladenherstellen besonders am Herzen. Aktuell beliefern 44 Bauernbetriebe aus dem Greyerzerland Cailler mit Wiesenmilch von rund 1'500 Kühen, die alle im Umkreis von 30 Kilometern um Broc weiden. Wiesenmilch stammt von Kühen, die regelmässig im Freien weiden und artgerecht und ohne Soja gefüttert werden. Seit diesem Jahr ist diese Wiesenmilch auch IP-zertifiziert.

Die Schokoladenfabrik in Broc verwendet so weit wie möglich nur regionale Milch und Schweizer Zucker. Und der Kakao?

«Im Gegensatz zu anderen Schokoladenherstellern, die fertige Kakaopasten einsetzen, verarbeiten wir die Kakaobohnen in unserem Werk in Broc», erklärt Alessandro Rigoni. Die Kakaobohnen stammen aus Ghana, der Elfenbeinküste und Ecuador und sind alle UTZ-zertifiziert, ein weltweites Programm für die Zertifizierung von Kakao. Sie werden alle im Rahmen des Nestlé Cocoa Plans bezogen. Dieses Programm zielt darauf ab, das Leben der Bauern und ihrer Gemeinschaften zu verbessern und einen qualitativ hochstehenden Kakao anzubauen. Dieser ist zwar teurer, aber mit landwirtschaftlich nachhaltigeren Methoden angebaut. Zudem schliessen die dazu gehörigen Infrastrukturen Kinderarbeit aus. Um nachvollziehen zu können, wie wichtig diese Kakaobohnen Schokolade sind, müssen wir an den Anfang zurück, als die traditionelle „Cailler Lait“-Etikette am Ende des 19. Jahrhunderts entstand.

Wie erklären Sie sich, dass diese Schokolade nach all den Jahren die Milchschokoladenliebhaber immer noch zu begeistern weiss?

«Weil der Geschmack der Schokoladentafel «Cailler lait», immer noch derselbe ist wie in unseren Kindheitsjahren», antwortet Alessandro Rigoni. «Der Geschmack ist so tief in unserem Gedächtnis verwurzelt, dass Generationen von Konsumenten und Konsumentinnen sich daran orientieren.» Aber alles ist im Wandel und auch diese Tafelschokolade, deren Rezeptur sich seit 1904 nicht mehr verändert hatte, konnte dem Relaunch der Marke Cailler nicht entkommen. «Sie wurde den Vorlieben unserer Zeit angepasst, die einen intensiveren Kakaogeschmack bevorzugen, sowie natürliche und authentische Produkte» unterstreicht der Verantwortliche der Division Schokolade von Nestlé Schweiz. «Daher enthält unsere neue Rezeptur 16% mehr Milch, 6% mehr Kakao und weniger Zucker. Ausserdem setzt unsere Marke für alle Schokoladenprodukte seit langem kein Palmöl mehr ein und bevorzugt dafür edle Zutaten wie Kakaobutter. Aber eines hat sich nicht verändert: die Exzellenz des Produkts.»

Cailler hat im September 1 Million Tafeln Milchschokolade zu 100 Gramm an 1 Million Haushalte in der Schweiz verschickt und hat somit seine Rezeptur erlebbar gemacht. Mit dieser Aktion wollte Cailler möglichst viele Menschen für einen kleinen Moment glücklich machen – was ihr sicherlich gelungen ist!

 

Weitere interessante Links zur Cailler Milchschokolade und neuen Rezeptur:

  • Hier können Sie das komplette Interview mit Alessandro Rigoni auf Französisch lesen.
  • Falls Sie noch mehr über die kulinarischen Leidenschaften und den Werdegang von Alessandro Rigoni, sowie über die neue Cailler Milchschoggi-Rezeptur und Marketingkonzepte erfahren möchten, können Sie in ein interessantes Radio-Interview in Französisch auf RTS La 1ère / La Matinale reinhören: Teil 1 und Teil 2.
  • Hier erfahren Sie, wie sich die Schokoladen-Vorlieben der Konsumenten in den letzten Jahren verändert haben und wie Cailler darauf reagiert hat.

 

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