Studien belegen: Haustiere machen glücklich

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Haustiere haben eine positive Auswirkung auf Kinder, Senioren und das Arbeitsklima

Wenn zwischen Mensch und Haustier eine innige Beziehung entsteht, kann diese eine heilsame Wirkung haben. Haustiere helfen uns, Stress abzubauen, soziale Kompetenzen zu verbessern und bewusster zu leben. Wir wollten wissen, welche Auswirkungen Haustiere speziell auf Kinder, Senioren und Menschen am Arbeitsplatz haben. 

Die positive Auswirkung von Haustieren auf Kinder

Kinder lieben Tiere und bauen oft eine enge Beziehung zu ihrem Haustier auf. Das Haustier ist für Kinder ein Spielgefährte, Freund, Beschützer und ein fester Beziehungspunkt – vor allem, wenn Eltern arbeiten. Es gibt ihnen Nähe, Wärme und Körperkontakt.

Kann ein Haustier die Entwicklung eines Kindes positiv beeinflussen?

Pro Juventute untersuchte in einer ausführlichen Studie1 mit Kindern im Kindergartenalter, ob die Haltung von Haustieren die Entwicklung eines Kindes tatsächlich positiv beeinflussen kann. Die Studie belegte, dass Haustiere, mit denen Kinder eine enge Bindung haben, soziale Kontakte zu anderen Kindern fördern. Insbesondere Hunde sorgen zudem für einen grösseren familiären Zusammenhalt. Kinder mit Haustieren trainieren das Verantwortungsgefühl und erlernen soziale Kompetenzen.

Sie sind weniger aggressiv, seelisch ausgeglichener, extrovertierter, einfühlsamer und verantwortungsbewusster und weisen ein besseres Sozialverhalten und eine höhere Teamkompetenz auf im Vergleich zu Kindern, die kein Haustier besitzen.

Haustiere helfen beim Lernen

In Zusammenarbeit mit dem IEMT Schweiz (Institut für Interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung) konnte die Fachpsychologin Karin Hediger in einer Studie2 nachweisen, dass die Anwesenheit von einem Hund die Konzentration und Aufmerksamkeit von Kindern steigern kann – zum Beispiel beim Aufgaben machen. 

Haustieren verbessern die Lebensqualität von Senioren

Unabhängig davon, ob ältere Menschen zu Hause leben oder im Heim, können sie für ihr körperliches und seelisches Wohlergehen enorm von Haustieren profitieren. Daher erlauben immer mehr Altersheime ihren Bewohnern, ihre geliebten Haustiere mitzunehmen.

So fördern Haustiere das seelische und körperliche Wohlergehen älterer Menschen

Eine Aufgabe zu haben und gebraucht zu werden, wirkt als Antrieb und gibt dem Leben einen Sinn. Haustiere lenken Senioren von ihren Sorgen ab und fördern soziale Kontakte: Beim Spazierengehen mit dem Hund kommt man eher ins Gespräch mit anderen Hundebesitzern. Und wer im Altersheim einen Wellensittich besitzt, bekommt häufiger Besuch von Zimmernachbarn3. Tierhalter fühlen sich so weniger einsam.

Hundehalter sind allgemein körperlich aktiver als Menschen ohne Hund: Sie haben durchschnittlich 30 Minuten mehr Bewegung pro Tag. Aus einer Studie auf Scientific Reports geht hervor, dass Hundebesitzer sogar länger leben und seltener an Herzkreislauferkrankungen leiden4.

Haustiere am Arbeitsplatz wirken stressmindernd

Die Präsenz von Haustieren am Arbeitsplatz bringt eine ganze Reihe von Vorteilen für das Tier, die Mitarbeiter und das Unternehmen mit sich, was mehrere Studien belegen:

  • Der Hundebesitzer hat weniger Schuldgefühle, weil er seinen Hund nicht alleine zu Hause lassen muss.
  • Der Hund fördert das Engagement und die Leistung der Mitarbeiter.
  • Hunde helfen, eine entspanntere Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die allen zugute kommt.
  • Das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben wird aktiv unterstützt.

 

Sie würden Ihr Haustier gern mit ins Büro nehmen?

Aufgrund langjähriger Erfahrung kann PURINA Unternehmen dabei unterstützen, Hunde am Arbeitsplatz zu integrieren. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt Pets at Work.

 

Quellen:

1 Studie ProJuventute

2 Studie IEMT Schweiz

3 Studie Haustiere im Altersheim

4 Studie Scientific Reports

5 Studie Pets@Work