Autoreisen mit Hund: praktische Tipps für Hundebesitzer

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Hunde möchten uns überallhin begleiten

Hunde verreisen sehr gerne mit ihren Herrchen und Frauchen. Verreisen Sie mit dem Auto, können Sie sich und Ihren Hund so vorbereiten, dass die Reise für alle Beteiligten sicher und bequem verläuft.

Damit sich Ihr Hund im Auto wohl fühlt ist es wichtig, dass er sich möglichst früh an den Aufenthalt und die Beförderung im Auto gewöhnt. Lassen sie ihn anfangs einfach ein- und aussteigen und dehnen Sie die Gewöhnung erst auf kurze, langsame Fahrten aus, danach auf immer längere. Anfangs kann das Autofahren Übelkeit verursachen: Legen Sie daher Autositze und Fussböden mit alten Decken, Zeitungen oder einem wasserdichten Sitzbezug aus.

Hund im Auto: Ist die Hundetransportbox obligatorisch?

Die Transportbox ist nicht obligatorisch, aber die sicherste Unterbringung. Hier können Sie einen Artikel vom TCS lesen, der Sicherheitstests mit Hundetransportboxen durchgeführt hat. Tiere werden laut Strassenverkehrsgesetz (SVG, Art. 31 Abs. 3) als Ladung bezeichnet. Diese müssen mit dem Sicherheitsgurt (auf dem Rücksitz) oder einer Transportbox (auf dem Rücksitz oder im Laderaum) so befestigt werden, dass sie niemanden gefährden oder belästigen und auch nicht herunterfallen können. Vermeiden Sie es, Ihren Hund im geschlossenen Kofferraum zu transportieren. Er könnte an Platzangst leiden oder ersticken. Transportieren Sie Ihren Hund nur im Laderaum, wenn Sie einen Kombi, einen Geländewagen oder eine Schräghecklimousine besitzen.

Reisen mit Hund: Tipps für eine bequeme Fahrt für Mensch und Tier

  1. Um Übelkeit vorzubeugen, geben Sie Ihrem Hund zwei bis drei Stunden vor der Fahrt nichts mehr zu fressen.
  2. Gehen Sie, kurz vor der Abfahrt, mit Ihrem Hund spazieren.
  3. Legen Sie alle paar Stunden eine Pause ein, auf der Sie und Ihr Hund sich die Beine vertreten, etwas trinken und auf die Toilette gehen können. Nehmen Sie für Ihren Hund eine Wasserflasche und einen Trinknapf mit.
  4. Erlauben Sie Ihrem Hund nicht, während der Fahrt den Kopf aus dem Fenster zu halten. Öffnen Sie die Fensterscheibe jedoch so weit, dass er genug frische Luft bekommt.
  5. Nehmen Sie genügend Plastiktüten mit, falls Ihr Hund sein Geschäft verrichten muss und Desinfektionsmittel mit Papiertüchern, falls sich Ihr Hund weh tut.
  6. Lassen Sie Ihren Hund nie alleine im Auto zurück. Auch bei geöffneten Scheiben heizen sich Autos sehr schnell auf, was bei Hunden einen Hitzschlag, Hirnschaden oder sogar den Tod hervorrufen kann.
  7. Wenn Sie ins Ausland verreisen, erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Botschaft, einem Konsulat oder den Veterinärbehörden Ihres Bestimmungslandes nach den Einfuhrbedingungen mit Hunden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV gibt Ihnen dazu nützliche Hinweise.
  8. Mikrochips sind übrigens seit dem 1. Januar 2007 in der Schweiz für alle Hunde obligatorisch!

Am Zielort angekommen: Worauf müssen Sie achten?

Falls Sie in ein Hotel ziehen, vergewissern Sie sich, dass es hundefreundlich ist. Informieren Sie sich, ob das Hotel Anweisungen für die Hundehalter herausgegeben hat. Darf der Hund z.B. mit in den Frühstücksraum? Falls Sie bei Bekannten oder Freunden unterkommen, informieren Sie sich, ob sie Haustiere besitzen, die das Verhalten Ihres Hundes beeinflussen könnten. In beiden Fällen sollten Sie sich nach einer Hundetoilette erkundigen. Nehmen Sie die Lieblingsdecke und ein Spielzeug Ihres Hundes mit, sowie den gewohnten Fress- und Trinknapf. So wird sich Ihr Hund schnell zu Hause und gut aufgehoben fühlen.

Viele weitere wertvolle Tipps zur Hundehaltung erhalten Sie auf purina.ch.

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