Die 5 grössten Sportmythen – wir klären auf!

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Irrtümer, Mythen und Fakten

Magnesium hilft gegen Muskelkrämpfe und Sportler brauchen mehr Eisen und Proteine – diese und weitere Sportmythen haben sich eingebürgert und halten sich hartnäckig. Aber was ist wahr und was stimmt gar nicht?

1. Sporternährung: Wer ins Krafttraining geht, muss mehr Proteine zu sich nehmen.

Ein Mythos. In der Schweiz werden durchschnittlich weit mehr Proteine gegessen, als notwendig. Und diese reichen für Ihr Krafttraining völlig aus.

2. Vor dem Training Magnesium zu sich zu nehmen, beugt Muskelkrämpfen vor.

Falsch. Da sich der Magnesiumspiegel im Blut nur über längere Zeit verändern kann, macht es keinen Sinn, kurz vor dem Training ein Magnesiumpräparat zu schlucken. Liegt ein Magnesiummangel vor, sollte daher täglich und langfristig ein Supplement genommen werden.

3. Sportler müssen ihre Ernährung mit Vitaminen und Mineralstoffen ergänzen.

Nein. Ein Sportler, der in ausreichender Menge und ausgewogen isst, muss nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Sportler sollten nur zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen, wenn ein Mangel festgestellt wurde.

4. Sportler brauchen Sportgetränke*.

Richtig und falsch: Sportgetränke versorgen den Sportler rasch mit der nötigen Flüssigkeit und gleichen gleichzeitig den Verlust an Kohlenhydraten und Natrium aus. Sie sind sinnvoll, wenn man länger als eine Stunde sportlich aktiv ist. Darunter reicht es, den Flüssigkeitsbedarf mit Mineralwasser wieder auszugleichen.

5. Sportler brauchen mehr Eisen.

Nicht immer. Sportler entwickeln oft einen Eisenmangel – vor allem Frauen. Eisenpräparate sollten jedoch nicht eingenommen werden, ohne mit einer Blutuntersuchung einen Eisenmangel diagnostiziert zu haben. Die häufigsten Symptome sind Müdigkeit, körperliche Leistungseinbussen und Blässe.

 

*Mit diesem Rezept können Sie Ihr Sportgetränt selber machen!