Warum verkleiden wir uns zur Fasnacht?

Eine lange, lange Geschichte...!

Wie verkleidest du dich dieses Jahr für die Fasnacht? Wenn du ein Bub bist, willst du vielleicht ein Cowboy, Indianer oder doch lieber Superman sein? Und wenn du ein Mädchen bist – bist du noch unentschlossen zwischen Prinzessin, Schneewittchen oder Pippi Langstrumpf? Zu gerne wüssten wir, wie du dich dieses Jahr verkleidest!

Seit wann gibt es diese Tradition?

Die Tradition, sich zu verkleiden, ist ganz und gar kein moderner Brauch - im Gegenteil! Schon vor ungefähr 2500 Jahren tollten die Kelten und Germanen mit lautem Gelage, Tiermasken und viel Spektakel durch die Wälder. Das machten sie, weil sie die bösen Geister des Winters vertreiben und die guten Geister des Frühlings wecken wollten.

Die Fasnacht hat heute auch etwas mit der Fastenzeit zu tun

Jahrhunderte danach wurde aus der heidnischen Geistervertreibung eine christliche Tradition. Der Name sagt es uns: Fasnacht ist die Nacht vor der Fastenzeit. Aus dieser Nacht ist allerdings schon lange eine ganze Woche geworden! Bevor die sechswöchige Fastenzeit vor Ostern anfängt, wollen die Menschen nochmals so richtig über die Stränge schlagen und Remmidemmi machen.

Auch im Mittelalter ging es sehr bunt zu!

Schon im Mittelalter, also vor gut 1000 Jahren, wurde vor der Fastenzeit die Welt so richtig auf den Kopf gestellt. In diesen Tagen regierte nicht die Frömmigkeit, sondern der Teufel: Teufelsmasken, Narren und wilde Kerle waren als Verkleidungen besonders beliebt. Ausserdem konnten alle in eine ganz neue Rolle schlüpfen: ob arm oder reich, ob alt oder jung – verkleidet sind alle gleich!

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