Das Bohnenexperiment

Wie aus einer Bohne eine Bohnenpflanze wird

Weisst du, wie ein Rüebli, ein Sellerie oder eine Bohne wachsen? Irgendwie weisst du es schon, aber wirklich dabei zugeschaut hast du wahrscheinlich noch nie. Was du nicht weisst, ist, dass Bohnen richtige Zauberpflanzen sind. Und das aus zwei Gründen: erstens, weil du zuschauen kannst, wie die Bohne wächst und zweitens, weil sie so schnell wächst, dass du sie täglich fotografieren und ein Tagebuch über ihre Veränderungen führen kannst. Ist das nicht genug Zauber auf einmal? Auch du wächst jeden Tag ein kleines Stückchen, aber

nie im Leben wirst du so schnell wachsen wie eine kleine Bohne!

Und jetzt erklären wir dir, wie das Experiment funktioniert: Nimm eine Bohne. Du kannst auch gleich zehn Bohnen nehmen, aber dann wird dein Experiment zu einem Bohnensprossen-Durcheinander. Also doch lieber nur eine. Dann kannst du sie nämlich gut beobachten und jede kleine Veränderung wird dir auffallen.

In eine kleine Schüssel oder auf eine Untertasse legst du eine Schicht (nicht zu) nasse Watte. Auf die legst du nun deine Bohne. Und darauf kommt noch eine Schicht Watte, die du auch wieder nass machen musst. Drück die zwei Watteschichten nicht aufeinander, weil deine kleine Bohne auch ein wenig Licht und Luft braucht. Ausserdem muss sie nun drei Tage lang ausruhen. Also auf keinen Fall stören!

Am dritten Tag ist es dann so weit:

Was ist passiert? Aus deiner Bohne schaut eine kleine Wurzel heraus, die nach unten wächst. Du musst jeden Tag die Watte ein bisschen nass machen. Nach ein paar Tagen siehst du dann die ersten zwei Blätter, die nach oben wachsen. Nun ist sie gross genug, dass du sie in die Erde einpflanzen kannst. Aus diesem kleinen Spross wird eine richtige, grosse Pflanze mit vielen Bohnen.

 

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