Frische Kräuter: Gekocht oder ungekocht, gehackt oder ganz?

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Küchenkräuter: Gebrauchsanleitung

Küchenkräuter sind aus unseren Speisen nicht wegzudenken. Es gibt viele verschiedene Sorten und jede von ihnen verdient es, unsere Gerichte verfeinern zu dürfen. Aber wissen Sie auch, wie Sie das Aroma von Kräutern am besten hervorheben? Ist es besser, wenn Sie sie mitkochen oder am Schluss erst roh hinzugeben? Sollten Sie sie hacken oder ganz lassen? Wir geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie die in der Schweiz meist verbreiteten Küchenkräuter beim Kochen richtig einsetzen.

Peterli, ob kraus oder glatt, ist ein richtiger Allrounder. Er kann roh oder gekocht zum Würzen eingesetzt werden oder ganz einfach als Garnitur. Um in den vollen Genuss seines Aromas zu kommen, ist es ratsam, ihn mit einem grossen Messer grob zu hacken. Hacken Sie ihn zu fein, entwickelt er eine bittere Note.

Koriander gehört, wie Peterli, zur Familie der Doldenblütler. Es ist jedoch ratsam, ihn roh zu geniessen, weil beim Kochen seine leicht scharfe und frische Note verloren geht. Koriander passt besonders gut zu asiatischen und südamerikanischen Gerichten: Lassen Sie die Blätter dabei ganz, weil sie so ihr volles Aroma bewahren!

Basilikum sollte roh genossen werden: auf rohen Tomaten oder Beeren bewahrt er so sein intensives, mediterranes Aroma am besten. Sie können Basilikum aber auch mitkochen. Da seine Blätter sehr fein sind, reicht es, diese am Ende der Garzeit dazuzugeben, um Speisen wie zum Beispiel Pasta zu verfeinern. Wenn Sie ihn in feine Streifen schneiden, wird sein Aroma noch intensiver!

Unabhängig davon, ob Sie Schnittlauch lieber roh oder gekocht essen, sollten Sie ihn auf jeden Fall mit einem grossen Messer oder, der Einfachheit halber, mit einer Schere zerkleinern. Dank seines intensiven Aromas können Sie mit Schnittlauch den Knoblauch ersetzen: er ist verdaulicher und passt wunderbar zu Omeletten und Quiches.

Tipp: Verfeinern Sie Ihre Speisen mit frischen Kräutern. Dabei dürfen Sie auch gerne experimentieren – aber halten Sie sich an die oben beschriebenen Faustregeln. Nur so werden Sie in den vollen Genuss der verschiedenen Aromen kommen!

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