6 originelle Ideen, wie Sie (fast) ohne Küchenabfälle kochen

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Schonen Sie den Geldbeutel

Wir alle wissen es: „Food Waste“ ist schlecht. Doch was tun wir selbst dagegen? Auch wir können in unserer Küche dafür sorgen, dass weniger weggeworfen wird. Vieles, das wir als Küchenabfälle betrachten, kann nämlich durchaus noch in einer anderen Mahlzeit oder als leckerer Snack weiterverarbeitet werden. Setzen Sie daher Ihren Mülleimer auf Diät, geben vermeintlichem „Abfall“ eine zweite Chance und schonen zugleich Ihren Geldbeutel. 

Mit diesen praktischen Tipps hauchen Sie Ihren Küchenresten neues Leben ein. 

1. Frische Kräuter

Kennen Sie das? Für ein Gericht brauchen Sie einige, frische Basilikumblätter. Da wir die Gewürze nicht einzeln sondern immer als ganzen Bund kaufen, gammelt der restliche Basilikum meist im Kühlschrank langsam vor sich hin. Das muss nicht sein! Zerhacken Sie übriggebliebene Kräuter wie gewohnt und geben diese portionsweise in einen Eiswürfelbehälter. Das Ganze mit etwas Öl (z.B. Olivenöl) bedecken und einfrieren. Wenn Sie beim nächsten Mal einen Salat mit frischen Kräuter zubereiten oder Ihre Marinade damit aufpeppen möchten, haben Sie stets frische Kräuter zur Hand. Oder zögern Sie nicht, einige aromatische Pflanzen auf Ihrem Balkon zu haben. Das Gärtnern mit Ihren Kindern macht Spass und ermöglicht es Ihnen, frische Kräuter zur Hand zu haben.

2. Apfel- und Orangenschalen

Auch Küchenreste wie Apfel- und Orangenschalen sind Goldwert und eigenen sich hervorragend für die Weiterbearbeitung in z.B. knusprige Apfelchips oder einen duftenden Orangentee. Achten Sie insbesondere bei Zitrusfrüchten darauf, dass Sie Bio-Produkte wählen und die Früchte vor dem Schälen gut waschen, wenn die diesbezügliche Schale dann weiter verarbeitet werden soll.

3. Gemüsereste

Verschrumpelte Kartoffeln, überreife Tomaten, Rüebli, Kabis oder Wirsing, die schon zu lange im Kühlschrank sind, aber auch Reste von tiefgekühltem Gemüse wie Erbsen, Spinat, Böhnchen, Bohnen, Rüeblistifte usw. sollten Sie keinesfalls wegschmeissen. Zaubern Sie daraus lieber eine leckere Minestrone oder eine Gemüsesuppe.

4. Kürbiskerne

Kürbisse enthalten einen kleinen Schatz voller wertvoller Nährstoffe: ihre Samen! Um sie zu trocknen, reinigen Sie sie sorgfältig und lassen Sie sie auf einem Backblech verteilt über Nacht trocknen. Anschliessend kommen sie für ca. 15 Minuten bei 160°C in den Ofen. Dabei sollten sie „umgerührt“ werden. Geben Sie sie anschliessend in ein Glas Aufbewahrt in einem Glas sind sie jederzeit einsatzbereit, ob für Salate, selbstgemachte Müesliriegel oder als Dekoration für Suppen und vieles mehr. Entdecken Sie auch unser Mehrkorn-Cracker-Rezept.

5. Rüebli- und Radislistiele

Wenn auch Sie bis jetzt das Karotten- und Radisligrün weggeworfen haben, sind Sie in guter Gesellschaft. Schade eigentlich, denn sie eignen sich sowohl gehackt, als auch zerstampft und getrocknet zum Verfeinern von Salaten, Suppen und Smoothies. Wie Peterli können sie als aromatisches Würzmittel eingesetzt werden oder so mancher Pesto das gewisse Etwas verleihen.

6. Papayakerne

In Mitten des saftige Fruchtfleischs der Papaya verbirgt sich ein kleiner Schatz: Die Papayakerne. Die schwarzen Samen der Papaya sind etwas scharf im Geschmack und eigenen sich super, als Pfefferalternative.

Entfernen Sie hierzu die Kerne vom Fruchtfleisch, waschen diese gründlich und trocknen diese im Ofen bei 50 Grad während rund drei Stunden. Danach in eine Pfeffermühle abfüllen und das Ganze wie Pfeffer verwenden.

Für einige Tipps zur Beendung von Nahrungsmittelverschwendung, klicken Sie hier.

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