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Gehirnfrost bei Glacegenuss – Ist das gefährlich?

So mancher kann die Glacesaison kaum erwarten und verschlingt dann am liebsten die ganze Glace in Windeseile. Somit verwandelt sich die kulinarische Wohltat schnell in ein schmerzvolles Erlebnis. Das ganze Phänomen nennen wir umgangssprachlich auch "Gehirnfrost".

Doch was hat es mit der vermeintlichen Eiszeit im Hirn auf sich? Ist etwas dran an den Befürchtungen von so mancher Naschkatze, dass man sich dadurch den Magen oder Kopf verkühlen kann oder gar Erfrierungen davon trägt?

Glaceliebhaber können aufatmen! Speiseeis weist nämlich kurz vor dem Verzehr eine Temperatur von ca. -4 Grad auf. Mal im Mund angekommen erreicht es innert Kürze rund 8 Grad und wärmt sich so, bis es im Magen ist, kontinuierlich auf.

Der stechende Schmerz in den Schläfen, wenn Glace zu schnell verschlungen wird, ist nichts anderes als ein Warnsignal des Körpers und keinesfalls ein Symptom einer Gehirnvereisung. Dies zeigt uns, dass der umgangssprachlich so oft verwendete Ausdruck "Gehirnfrost" nicht der Wahrheit entspricht und wie so oft einen Superlativ der Realität darstellt. Also keine Angst: Wenn Sie dem stechenden Schmerz vorbeugen wollen, nehmen Sie sich Zeit und geniessen Sie Ihre Glace mit aller Ruhe!

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