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5 Dinge, die Sie nicht über Glace wussten

Fast jeder mag sie, an heissen Sommertagen ist sie der Renner schlechthin – eine Glace. Doch haben Sie schon mal von der Eissorte „Baby Gaga“ gehört oder haben Sie eine Ahnung, was Holzbretter mit Eiscreme zu tun haben? Lesen Sie weiter und lassen sie sich die Informationen auf der Zunge zergehen.

1. Eiscreme – Wer hat‘s erfunden?

Nicht die Schweizer, soviel steht fest. Alle Gelatifans werden nun jedoch aufhorchen, denn wer hätte gedacht, dass Stracciatella, Amarena und Co. nicht aus unserem südlichen Nachbarland, stammen? Mal wieder heisst es „Made in China“. Dort wurden schon vor über 3000 Jahren geeisste Süssspeisen serviert. Da es damals natürlich noch keine Tiefkühlmaschienen gab, wurde Schnee mit Honig, Wein sowie Gewürzen wie Ingwer oder pürierten Früchten vermischt und serviert.

2. Der „Eisdiele“ auf der Spur

Haben Sie sich bei Ihren Ferien in Deutschland schon einmal gefragt, woher der Begriff „Eisdiele“ stammt? Zu Beginn des 19. Jahhunderts wurde Glace in Italien vorwiegend aus einem Eis-Wagen oder gar aus dem Fenster der eigenen Wohnung verkauft. Da die Kinder oft zu klein ware, um bequem die Verkaufsöffnung zu erreichen, legten ihnen die Gelati-Verkäufer Dielenbretter (Holzbretter z.B. für Parkett) unter die Füsse – die Eisdiele war geboren.

3. Eis am Stiel

Was heute massenhaft verkauft wird, wurde im Jahr 1905 zufällig erfunden. Ein elfjähriger Junge aus Amerika hatte sich abends eine Limonade gemixt und vergass diese über nacht auf der Veranda. In der Nacht gab es Frost, die Brause fror am Rührstab fest. Fertig war das erste Eis am Stiel.

4. Baby Gaga

Ob Knoblaucheis, Weisswursteis oder Biereis – punkto Glace gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Bis zum äussersten getrieben haben es jedoch die Engländer. In einem Eiscafe im Herzen von London gab es für eine gewisse Zeit eine Glace mit Muttermilch. Die Eissorte wurde frech „Baby Gaga“ genannt und war innert kürzester Zeit ausverkauft. Nachschub gab es jedoch keinen, da das Eis von den Britischen Behörden kurzerhand verboten wurde.

5. Doppelrahmglace, Wasserglace oder doch Sorbet – das ist hier die Frage

Natürlich ist Glace nicht gleich Glace. Auch hier gibt es spezifische, gesetzliche Richtlinien, an die sich Gelatiproduzenten strikt halten müssen. Ein Doppelrahmeis kann als solches bezeichnet werden, wenn dessen aus Rahm stammender Milchfettanteil mindestens 12 % entspricht. Eine Glace, die einen Erdbeeranteil von mindestens 20% hat, darf sich Erdbeersorbet nennen. Gelatiproduzenten dürfen ihre Eiskreation als Wasserglace bezeichnen, wenn das Dessert einen Gesamtfettanteil von höchstens 3% nicht überschreitet. 

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