Nüsse & Co. – Was Sie schon immer wissen wollten

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Gesundes Powerfood?

Nüsse sind nicht nur hart, sondern vor allem lecker und gesund! Gerade im Herbst und Winter haben Walnuss, Haselnuss & Co. Saison. Aber auch in den anderen Monaten des Jahres sind die kleinen runden „Früchte“ als Snack zwischendurch, in Salaten, in süssen oder herzhaften Speisen überaus beliebt. Sie verleihen vielen Gerichten den besonderen Biss und enthalten zudem viele wertvolle Inhaltsstoffe. Erfahren Sie, welche das sind!

Nüsse sind nicht immer Nüsse

Wussten Sie, dass nur Haselnuss, Walnuss, Macadamianuss und Esskastanie botanisch gesehen „echte“ Nüsse sind? Erdnüsse beispielsweise sind Hülsenfrüchte, Mandeln Steinfrüchte und Cashews sind Kerne.

Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall bei jedem Schalenobst

Denn viele der kleinen knackigen Snacks enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe. 100 g Walnüsse oder 100 g Haselnüsse decken bereits mehr als 15 Prozent der empfohlenen Tageszufuhr an Eisen, Ballaststoffen, Eiweiss und Folsäure sowie mehr als 30 Prozent der empfohlenen täglichen Zufuhr an Vitamin E, B1, B6, Biotin, Magnesium oder Zink.

Wie Sie Nüsse und Schalenobst am besten lagern

Ungeschälte Nüsse halten sich mehrere Monate, ohne an Geschmack zu verlieren oder gar Schimmel anzusetzen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie sie trocken, kühl, luftig und dunkel lagern. Geschälte Nüsse können Sie luftdicht verpackt im Kühlschrank ca. vier Wochen aufbewahren. Zeigen sich Verfärbungen auf der Schale oder den Samen, sollten diese entsorgt werden.

Wie gesund sind Haselnüsse?

Haselnüsse können förderlich für die Gesundheit sein: Amerikanische Studien haben gezeigt, dass Haselnüsse ebenso wie Walnüsse, Mandeln und Macadamia-Nüsse bei massvollem Verzehr und im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung durch ihren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern können. Allerdings können sie auch Allergien auslösen. Vor allem bei Menschen, die empfindlich auf Birkenpollen reagieren, kommt es leicht zu einer sogenannten Kreuzallergie.

Die Macadamianuss – hoher Fettgehalt mit harter Schale

Die Macadamianuss kommt aus dem australischen Regenwald. Im Handel wird sie immer ohne Schale angeboten. Denn die Schale ist so hart, dass man sie mit einem normalen Nussknacker nicht öffnen kann. Sie ist die teuerste aller Nüsse und trägt auch die Bezeichnung „Königin der Nüsse“. Sie weist einen sehr feinen, leicht süsslichen Geschmack auf. Gemeinsam mit der Pekannuss hat sie den höchsten Fettgehalt von fast 73 Prozent. Aus diesem Grund werden Macadamianüsse auch schnell ranzig und sollten nach dem Öffnen der Verpackung bald verzehrt werden.

Der brasilianische Cashewkern

Die kleine südamerikanische Erdnuss ist in guter Gesellschaft: Auch der Cashewkern ist jenseits des Atlantiks beheimatet und im botanischen Sinn ebenso keine Nuss. Die leicht süsslich schmeckenden Kerne wachsen am brasilianischen Kaschubaum. Im Vergleich zu anderem Schalenobst enthalten Cashewkerne relativ viele Kohlenhydrate, aber mit 595 Kalorien und rund 48 g Fett pro 100 g im Vergleich zu anderen Nüssen etwas weniger Fett und Kalorien. Die knackigen Kerne sind reich an Vitamin B1, Phosphor und Zink. Das Spurenelement Zink trägt zur Aufrechterhaltung normaler Knochen bei.