Saftdiät – Blitzlösung ohne sauren Beigeschmack?

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Ist eine schnelle Gewichtstreduktion mittels Saftdiät sinnvoll?

Nach der Weihnachtszeit plagt so manchen unter uns das nagende, schlechte Gewissen kulinarisch mal wieder über die Stränge geschlagen zu haben. Fern scheint die im Sommer noch so hart antrainierte Bikinifigur. Etwas neidisch betrachten wir die Covers von Zeitschriften, auf denen Models in einem Hauch von nichts über die Laufstege dieser Welt stolzieren – denen scheinen Zimtsterne, Spitzbuben, Brunsli und Co. einfach nichts anhaben zu können. Eine Lösung muss her, um die in der Weihnachtszeit angefutterten Pfunde möglichst schnell wieder los zu werden, am liebsten innerhalb der nächsten paar Tage.

Nicht wenige Menschen greifen in ihrer Verzweiflung daher zum Neujahresbeginn auf radikale Mittel wie der Saftdiät zurück. Doch was steckt dahinter? Ist eine Saftdiät DIE Lösung oder stösst diese uns am Ende doch sauer auf?

Die Saftdiät ist eine Form des Fastens bei der, wie der Name schon vermuten lässt, keine feste Nahrung aufgenommen wird. Während drei bis fünf Tagen ernähren sich diäthungrige Menschen nur von Gemüse- und Fruchtsäften. Diesen wird kein zusätzlicher Zucker beigefügt und sie werden zudem idealerweise frisch gepresst. Zusätzlich werden über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüsster Tee getrunken.

Ernährungsexperten raten von einer so einseitigen Ernährungsweise wie der Saftdiät zur Gewichtsreduktion dringend ab. Der Körper wird dabei nämlich nicht einmal annähernd ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Eiweissen, Fetten und Nahrungsfasern versorgt.

Die Alternative zu der Saftdiät, die sich auch so mancher Hollywoodstar zu Herzen nehmen sollte, ist die Ernährung langfristig, ausgewogen umzustellen. Reduzieren Sie fettreiche und süsse Snacks wie Chips, Schokolade und Süssgetränke und greifen Sie vermehrt zu Vollkornprodukten, Gemüse und Früchten, Ihr Körper wird es Ihnen danken.

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