Die häufigsten Auslöser einer Nahrungsmittelunverträglichkeit

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Bei einer Intoleranz ist das Immunsystem nicht betroffen.

Sich bei strahlendem Sonnenschein eine leckere Glace aus der Gelateria gönnen, mit der besten Freundin abends beim Japaner schlemmen oder ein entspannter Brunch mit dem Göttergatten am Wochenende – Essen ist ja so viel mehr als reine Nahrungsaufnahme! Doch nicht alles, was uns schmeckt bekommt uns auch gut. Die Rede ist hier ausnahmsweise nicht unbedingt von den übliche Verdächtigen wie Fast Food, Süssigkeiten und Co. Nein, auch scheinbar „gesunde“ Lebensmittel wie z.B. Früchte, Gemüse und Milch können uns so richtig auf den Magen schlagen und zu unangenehmen Symptomen wie Bauchschmerzen und/oder Durchfall führen.

Umgangssprachlich wird häufig von einer Lebensmittelallergie gesprochen, oft handelt es sich jedoch „nur“ um eine Nahrungsmittelintoleranz. Bei einer Intoleranz sind im Gegenteil zu einer Allergie, wo das Immunsystem verrücktspielt,

meist zu wenig oder nicht vorhandene Enzyme das Problem.

Enzyme sind kleine Helfer im Körper, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Verdauungsenzyme sind vor allem dazu da, die Nahrung im Dünndarm so aufzuspalten, dass sie die Darmwand passieren können und vom Körper genutzt werden können. Sind zu wenig oder keine entsprechenden Verdauungsenzyme vorhanden, können bestimmte Nährstoffe nicht oder nur ungenügend abgebaut werden und es kommt zu Verdauungsbeschwerden. Das wohl bekannteste Beispiel ist die Laktoseintoleranz. In diesem Fall kann der Milchzucker (Laktose) im Dünndarm nicht abgebaut werden. Die unverdaute Laktose gelangt in den Dickdarm und wird dort von den Darmbakterien abgebaut, was zu Blähungen und Durchfall führen kann.

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